| Posted on June 25, 2010 at 10:14 PM |
Vom 19.6-23.6 stand nun Washington auf dem Programm. Wir sind am 19.6 so gegen 10 Uhr zur vorletzten Etappe von gut 450 km aufgebrochen. Die Wetterberichte sprachen von 34-38 Grad für die Zeit, die wir dort waren und leider hatten sie auch Recht. Als wir nachmittags ankamen, war es schon unerträglich heiß und die Temperatur lag bei gut 32 Grad. Die Hitze war fürs Sightseeing eigentlich ganz schlecht, aber wir machten uns am 20.6 ausgerüstet mit reichlich Wasser auf, die National Mall abzugehen. Danke an dieser Stelle an den bekifften Studenten aus Washington, der uns in die falsche Richtung geschickt hat, was ein Umweg von 1 km ausmachte. Die National Mall ist der Weg vom Capitol bis zum Lincoln Memorial. Alles in allem haben wir an diesem Tag gut 11 km bei 35 Grad absolviert. Zwischendurch mal in ein Museum zu verschwinden war eine richtige Wohltat, da diese bestens klimatisiert sind. Der Tag hat einen richtig fertig gemacht und zur Belohnung hatte ich mir dann auch noch unterm Fuß eine dicke Blase gelaufen. Dieses Mistding hat mich 2 Tage trotz Blasenpflaster gut genervt und an weitere lange Fußmärsche war dann leider nicht mehr zu denken. Schließlich wartete ja noch die Königsetappe New York auf uns und da sollte der Fuß wieder fit sein. Also haben wir uns am nächsten Tag mit leichten Shopping vergnügt, das macht Spaß und man braucht nicht soviel zu laufen. Am 22.6 ging es dem Fuß soweit ganz gut und bei einem Spitzenwert von 38 Grad und Schwüle wollten wir wenigstens noch das weisse Haus sehen, dass wir bei unserem Weg über die National Mall glatt vergessen hatten. Also ging es nochmal Downtown nach Washington und ab zum weißen Haus. Noch ein bisschen in der Nähe umgeschaut und dann hatten wir bei den Temperaturen einfach keine Lust mehr im eigenen Saft gegrillt zu werden. Im ganzen hätten wir in Washington gerne mehr unternommen, aber fuß- und temperaturmäßig haben wir uns dort eine kleine Auszeit genommen. Am letzten Abend gab es so ein ordentliches Gewitter, das irgendwo ein Blitz einschlug, der das komplette Hotel und die Umgebung ohne Strom dastehen ließ. Wie lange der Strom weg war, ist nicht bekannt, da am nächsten Morgen alles wieder normal lief. Schnell noch gefrühstückt und dann ging es auf nach New York. Darüber gibt es dann mehr im nächsten Bericht. Wie immer findet ihr die Bilder hier.
Categories: USA Urlaub
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